Am 04.10.2009 um 20:05Uhr
sendet HR2 die Live Aufnahme des Klavierabends von Nami Ejiri in der
Alten Oper vom 24.04.2009.
Chopin: Die vier Scherzi, Mussorgskij: Bilder einer Ausstellung
" Sie ist Japanerin und Frankfurterin und vielleicht die einfuhlsamste
Chopin-Interpretin der Pianisten-Szene. Die in Tokio geborene und ausgebildete
Nami Ejiri lebt und arbeitet seit einigen Jahren in der Main-Metropole.
Als herausragende Chopin-Interpretin hat sie sich bereits zahlreiche Auszeichnungen
erspielt, doch ihr Repertoire erweitert sich zusehends. So ist sie das
Wagnis eingegangen, beim Konzert in der Alten Oper Frankfurt, das hr2-kultur
heute sendet, zwei so unterschiedliche Komponisten wie Frederic Chopin
und Modest Mussorgskij zu prasentieren. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung
(FAZ) lobt besonders ihre ungewohnliche Interpretation der Scherzi Chopin:
"Wahrend andere auf die Wirkung der virtuosen Teile setzen und die
ruhigen Abschnitte zu Verschnaufpausen degradieren, stellt Nami Ejiri
dem atemberaubenden Furor der Eingangsteile eine klanglich subtil schattierte,
von Kantilenen uberstrahlte Sphare entgegen, in der die Zeit stillzustehen
scheint " und fahrt fort: "Wirkungsvoll gerat der Kontrast zwischen
den Chopin'schen Abgrunden und der Bilderparade Mussorgskijs. Zusammengehalten
wird ihre Vielfalt durch einen entschiedenen Zugriff, der im Forte auch
Harten nicht scheut und auf dynamische Stufung bewusst verzichtet".
Der enthusiastische Applaus des Publikums forderte noch vier Zugaben heraus."
Eine famose Einspielung! - "Piano News" Juli/Augst 2009
.... Die große Besonderheit von Ejiris Spiel ist das Sich-Zuhören,
das genaue Austarieren von Anschlagnuancen und deren Wirkung. Schon in
der Polonaise-Fantasie Op.61, die zu Beginn der CD steht, merkt man sofort,
über welche Bandbreite an Ausdruck die Pianistin verfügt: von
sensibelstem, fast hingehauchtem Pianissimo, das aber immer noch klangvoll
ist, bis hin zu einem kraftvoll - voluminösen Fortissimo. Das natürliche
Tempo rubato, das so wichtige Element in der Interpretation von Chopin,
liegt ihr anscheinend im Blut. Und so atmen ihre Darstellungen der Werke....
Carsten Dürer
( www.pianonews.de
)
Furor und Versenkung - Nami Ejiri im Mozart-Saal (Frankfurter
Allgemeine Zeitung vom 04.05.09) Klavierabend:
Wer in den vergangenen Jahren Gelegenheit hatte, Nami Ejiri
regelmäßig zu hören, der konnte eine bemerkenswerte Entwicklung
verfolgen. Der Weg einer hochbegabten Studentin in der Klasse des Frankfurter
Hochschullehrers Lev Natochenny zu einer unverwechselbaren Persönlichkeit
erfordert nicht nur Zähigkeit und Zielstrebigkeit, sondern auch Mut
und Selbstvertrauen angesichts einer Musikszene, die vor allem auf den
Anreiz medial wirkungsvoll geförderter Wunderkinder und Senkrechtstarter
setzt. Ihnen begegnet die in Tokio geborene und zunächst auch ausgebildete
Pianistin mit einem Doppelschritt im Umgang mit den Partituren: Am Anfang
steht eine sorgsame Arbeit, die minutiös alle Details realisiert
(und manch sonst verborgene Nuance). Ihr folgt ein Lösungsprozess,
der mit einem oft überraschend mutigen Rubato, unterstützt durch
einen variablen Pedaleinsatz, nach dem tieferen Sinn des scheinbar so
eindeutig Notierten sucht.
Dies gilt natürlich vor allem für das Kernrepertoire des 19.
Jahrhunderts, das der Pianistin besonders am Herzen liegt und auch an
diesem Abend das Programm bestimmte. In immer neuen Ansätzen hat
sie sich bis heute mit zwei so gegensätzlichen Komponisten wie Chopin
und Mussorgsky besonders auseinandergesetzt. Es zeugt von erheblicher
Risikofreude, die vier Scherzi Chopins an den Anfang des Abends zu stellen.
Hier wird ein entscheidendes Gestaltungsprinzip deutlich. Während
andere auf die Wirkung der virtuosen Teile setzen und die ruhigen Abschnitte
zu Verschnaufpausen degradieren, stellt Nami Ejiri dem atemberaubenden
Furor der Eingangsteile eine klanglich subtil schattierte, von Kantilenen
überstrahlte Sphäre entgegen, in der die Zeit stillzustehen
scheint. Das Auskosten dieser Extreme wächst zu Zerreißproben
der Formgestaltung; in ihrer Radikalität treffen sie wohl gerade
etwas Charakteristisches einer Gattung, die schon Robert Schumann wie
auch viele Zeitgenossen zu Recht irritiert hat.
Wirkungsvoll gerät der Kontrast zwischen den Chopin' schen Abgründen
und der Bilderparade Mussorgskys. Zusammengehalten wird ihre Vielfalt
durch einen entschiedenen Zugriff, der im Forte auch Härten nicht
scheut und auf dynamische Stufung bewusst verzichtet. So setzt schon die
Eingangspromenade ein deutliches Signal eherner Blockhaftigkeit, die etwa
im Bydlo oder bei der Baba-Yaga wiederkehrt, bannend die Welt der Catacombae,
eine Klangorgie die Glocken im Schluss-Stück.
Ein - nicht nur mit Landsleuten - vollbesetzter Mozart-Saal in der Alten
Oper bereitete der nach wie vor mit sympathischer Diskretion sich präsentierenden
Pianistin Ovationen. Insgesamt fünf Zugaben waren der Dank für
ein Blumenmeer, immer wieder Chopin, darunter das nachgelassene Nocturne
cis-Moll, ein letztes Zeugnis für die Pianissimo-Kultur der Pianistin.
Vier Jahre ist es her, dass ein Konzert Nami Ejiris im Bechstein-Centrum
den Wunsch weckte, der Pianistin einen angemessenen Rahmen zu bieten.
Jetzt wurde er eindrucksvoll Wirklichkeit. Gerhard Schroth
Am 24. April 2009 um 19.30 Uhr
sendet der Hessische Rundfunk im Rahmen der "Hessenschau"
ein Portrait über Nami Ejiri.
Am 21. April 2009 um 19.20 Uhr
sendet 3Sat im Rahmen der "Kulturzeit"
einen kurzen Bericht ber Nami Ejiri.
Am 24. April
gibt Nami Ejiri in der Alten Oper in Frankfurt ein Konzert
mit Mussorgskys "Bilder einer Ausstellung" und den vier Scherzi
Chopins.
Karten sind im Ticketshop Frankfurt (Tel. 069-1340-400)
oder unter folgender Adresse erhältlich: www.frankfurt-ticket.de
CD-Tipp des Darmstädter Echos:
"Sie ist wohl die bislang poetischste Chopin-Interpretin:
Nami Ejiri ein neuer Stern am Pianistenhimmel. Sie dokumentiert es in
ihrer Einspielung mit ausgewählten Werken des polnischen Komponisten,
darunter die Polonaise-Fantasieop. 61, Mazurken, die wunderschöne
Berceuse op. 57, die man wohl kaum je so schwebend leicht gehört
hat, Nocturnes und die Barcarolle, die beschaulich ruhig und glasklar
sich einschwingt, und schließlich das Scherzo b-Moll op. 31, in
dem die Pianistin beweist, dass sie eben auch dramatisch, fast szenisch
dieses Werk interpretiert. Wie von ferne scheint eine Melodie daherzukommen,
und die A-Moll-Mazurka entschwindet ins Offene. [...] Ein schier traumhaftes
Spiel der an der Frankfurter Musikhochschule unterrichtenden Pianisten,
unter deren Händen jeder Ton ein Gedicht zu werden scheint."
hz
Brillanter Anschlag (Darmstädter Echo vom 24.02.09)
Klavierabend: "Laute Bravorufe für Nami Ejiri
im Historischen Rathaus Pfungstadt. Im zweiten Teil des Klavierabends,
den die Japanerin Nami Ejiri in der Säulenhalle des Historischen
Rathauses Pfungstadt gab, wurde das kleine Podium gleichsam zur Opern-
und Ballettbühne.
Franz Liszts Transkription von "Isoldes Liebestod" nach Richard
Wagner wurde unter ihren zugleich sensiblen und kraftvollen Händen
zu einer ergreifenden Szene, die bis zum tragischen Ende klug gesteigert
war. Bei ihrer Wiedergabe der "Rigoletto"-Paraphrase von Liszt
glaubte man sich in den Höhepunkt der Verdi-Oper versetzt, wenn der
Herzog seine flehende Melodie anstimmt: "Holdes Mädchen, sieh
mein Leiden". Die Glitzerfiguren und der Oktavendonner, mit denen
Liszt die dramatische Quartett-Szene umgibt, wurden von der jungen Pianistin
souverän und ohne falsches Pathos beigesteuert, so dass man gebannt
zuhörte. Eine Meisterleistung vollbrachte Nami Ejiri schließlich
mit ihrer Interpretation der drei Petruschka-Sätze von Igor Strawinsky.
[...] Mit Recht wurde diese hinreißende Darbietung durch starken
Applaus und laute Bravorufe belohnt. [...] Dass Nami Ejiri eine vorzügliche
Chopin-Interpretin ist, weiß man, seit sie bei den Internationalen
Chopin-Wettbewerben in Warschau und Darmstadt ausgezeichnet wurde. tp
Die WAZ schreibt zum Sinfoniekonzert vom 28.01.:
"Die Kür entflammte spürbar die Hörerherzen:
Schumanns Klavierkonzert [...] ein komfortables Programm für Romantikfans.
Für die [Interpretation] sorgte dann die Solistin des Abends, die
Pianistin Nami Ejiri, die gleich die eröffnenden Akkordkaskaden des
Schumann-Konzerts mit spielerischer Entschlossenheit in den Griff nahm,
sich aber auf der anderen Seite für die lyrischen Momente durchaus
Zeit ließ. Die Oktaven gegen Ende des Kopfsatzes waren mit einer
virtuosen Wucht hingelegt, die vielleicht unbotmäßig an Liszt
oder Tschaikowsky erinnerte, die aber neugierig auf die Solokadenz mit
ihren immensen technischen Hürden machte."
Hajo Berns
Seit dem 26. Januar 2009ist die neue CD von Nami Ejiri
unter folgendem Link erhältlich! (www.organophon.de)
Nami Ejiri spielt Werke von Frédéric Chopin:
Polonaise-Fantasie op.61
Nocturne op.posthum "Lento con gran espresseione"
Mazurka op.17-4, 59-2
Berceuse op.57
Barcarolle op.60
Nocturne op.62-2
Scherzo op.31

Nami Ejiri.com erstrahlt in neuem Glanz.
Der Web Designer Daniel Enders (
enders@visuellattack.de ), hat diese Seite neu gestaltet. Viel Freude,
wünsche ich weiterhin allen Besuchern.
25 Mai 2008
Live Aufnahme eines Rezitals im Studio des japanischen NHK-FM
in Tokyo. Interessenten welche der Aufnahme beiwohnen möchten, und die
Reise nach Japan nicht scheuen, bitte unter der folgenden Adresse anmelden:
 http://www.nhk.or.jp/meirisa/sanka.html
20 Mai 2008
Am 30.05.08., tritt das Trio Frankfurt im Rahmen von “
Kultur unterm Dach“, in der Albrecht Dürer Schule in Sossenheim
auf. Die Konzertreihe mit einer 14 jährigen Geschichte, wird mit diesem
Konzert leider ihr Ende finden.
14 Mai 2008
Das Darmstädter Echo schreibt zum Rezital in Dieburg am
10.05.08, â€âEleganz in den Händen  -Kraft und Grazie“
[...] Beifallsstürme ausgelöst durch die Pianistin Nami Ejiri [...]
in der h-moll Sonate von Scarlatti, zeigte Nami Ejiri wie sensibel sie
zu Werke gehen kann, wenn sie die latente Polyphonie durchhörbar macht
und bei Wiederholungen stilsichere Verzierungen einbringt [...] Am Ende
gab es mehrere grossartige Zugaben.
07 Mai 2008
Die Offenbach Post schreibt zum Jubiläumskonzert der jüdischen
Gemeinde Offenbach im Büsing Palais:  Die Meisterklasse Lev Natochenny
, â€âTastenkunst aus der Virtuosen-Schmiede“.
[...] Nami Ejiri überzeugt mit grossen thematischen Bögen, rhythmischer
Hingabe und einer Präzision im jazzig angerissenen Beiwerk, dass einem
der Atem stockt. Kein Zweifel, diese begnadete Solistin wird man wieder
begegnen!
02 Mai 2008
Ankündigungen zum Rezital am 10.05.08 im Schloss Fechenbach
in Dieburg, finden sich in verschiedenen regionalen Tagezeitungen, wie
z.B. im Main Echo: “Nami Ejiri spielt Schumann-Zyklus“,
oder im Dieburger Anzeiger: â€âMeisterin ihres Fachs“, und
auch im Freitags Echo.
26 April 2008
Das Rezital im Haus des Gastes, für den Kulturkreis Bad
Orb, ist sehr erfolgreich beim Publikum aufgenommen worden. Die Kritik
schreibt;
15 April 2008
Eine Live Aufnahme von einem Konzert zusammen mit dem Konzertmeister
des Concertgebouw Orchester Amsterdams in Japan 2007, Liviu Prunaru
und der Violistin Yoko Kanamaru, ebenso Mitglieder des Concertgebouw
Orchester Amsterdam, wird am 30.04.2008, im Rahmen der â€âBest of
Classic“ Reihe der japanischen Radio Sendung NHK-FM übertragen.
Das Progamm enthält;
Bartok: Rumänische Volkstänze
Wieniawski: Polonaise Brillante A-Dur
Frank: Sonate für Violine und Klavier A-Dur
Rezension in der â€âOngaku no Tomo“ über das Konzert;
“[...] Nami Ejiri begleitete nicht nur das Spiel der Geige,Â
sondern ergänzte den Vortrag außerdem äußerst kreativ."
30 Maerz 2008
Das Konzert zur Bilderausstellung â€âInnere Landschaften“
von Ruth Wagner, (ehemalige Ministerin für Wissenschaft und Kunst in
Hessen) und der Keramikausstellung (Keramische Kastenformen) von Sebastian
Scheid im Schloss Lichtenberg, war ein grosser Publikumserfolg. Eine kurze
Reportage zu dem Event, wurde im HR Fernsehen übertragen. Am 21.06.08,
wird Nami Ejiri zusammen mit dem Cellisten Isang Enders, nochmals im Schloss
Lichtenberg zu hören und sehen sein.
17 Maerz 2008
4 junge und sehr talentierte Schüler/innen von Nami Ejiri,
haben in Ihren Klassen allesamt jeweils einen 1.Platz , beim 45. Landesmusikwettbewerb
Hessen â€âJugend musiziert“, errungen. Herzlichen Glückwunsch
zu diesem schönen Erfolg!
01 Maerz 2008
Eine Reportage über das Solo Konzert vom 14.01.2008 in
Tokyo, ist in der japanischen Musik Zeitschrift â€âOngaku no Tomo“,
Angabe März.2008, veröffentlicht worden.
â€â[...] Nami Ejiri , die vielschichtige Preisträgerin diverser
nationalen/internationalen Wettbewerbe,  repräsentiert virtuos die heutige
Welt der klassischen Musik in Japan. Es sind Stücke von Bach, Brahms,
Chopin und Rachmaninoff aufgeführt worden…..“
http://www.ongakunotomo.co.jp/magazine/ongakunotomo/index.html
Ein Artikel von  Nami Ejiri über das Thema, “Die
großen Pianisten des 20 Jahrhunderts: Glenn Gould“, ist in
der japanischen Musik Zeitschrift â€âChopin Magazin“ veröffentlicht
worden. (Ausgabe März 2008)
http://www.chopin.co.jp/
Eine weitere Reportage über das  am 14.01.2008 in Tokyo
stattgefundene Solo Konzert, ist in der japanischen Musik Zeitschrift
â€âChopin Magazin“, Angabe März 2008, erschienen.
â€â[...] mit ihren runden und warmen Klängen, hat sie den Saal
voll erklingen lassen.“
http://www.chopin.co.jp
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